30 Jahre “Star Trek: The Next Generation” - In memoriam Natasha "Tasha" Yar

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Seid gegrüßt, Captains.

Natasha “Tasha” Yar war leider nur eine kurze Zeit als Mitglied der Enterprise-Crew gegönnt. Schon Ende der ersten Staffel in der Episode “Die schwarze Seele” stirbt sie einen abrupten Tod durch das “Teermonster” Armus, da Denise Crosby aus der Serie aussteigen wollte.
In Staffel 3 tauchte sie in der Folge “Die alte Enterprise” noch einmal auf, was uns Fans ermöglichte, auf bessere Weise von ihr Abschied zu nehmen. Darüberhinaus spielte sie noch einmal Tasha Yar in der finalen Doppelfolge von TNG sowie Tashas Tochter Sela in drei weiteren Folgen.
Letztendlich hatte der Tod ihres Charakters doch einen positiven Nebeneffekt: Worf wurde zum Sicherheitschef befördert und zu einem Hauptcharakter sowohl in TNG als auch später in DS9.

Wie erging es euch beim ersten Anschauen von “Die schwarze Seele?” Wart ihr auch so geschockt? Normalerweise sind ja solche sinnlosen Tode den “red shirts” vorbehalten.

Comments

  • Für mich war "lustigerweise" Tasha damals ein red shirt. Ich war noch ein Kind, hab es unregelmäßig geguckt und fande eigentlich nur die Folgen gut, ab denen Riker einen Bart hatte (also ab Staffel 2). Ich hab die Folge dann irgendwann gesehen, aber mir nichts weiter dabei gedacht.

    Rückblickend war es für die Rolle natürlich genial, da sie erst bei ihren späteren Auftritten wirklich aufblühlen konnte. Die erste TNG-Staffel ist auch heute noch, oder besonders heute, größtenteils wirklich grausam zu gucken. Man merkt, dass die Autoren damals mit den Frauenrollen nichts, aber auch gar nichts anfangen konnten und es erst einen Aufstand im Hintergrund geben musste, bis die Drehbücher etwas besser wurden. Wwobei Troi auch erst in den Kinofilmen und Voyager die guten Skripts bekommen hat und Beverly bis zum Ende leider nur eine bessere Nebenrolle geblieben ist. Interessant bzgl. Crusher finde ich nur, dass die Figur durch die Synchronisation unglaublich viel gewinnt, was ja mehr als selten ist, und die im englischen eher hölzerne Schauspielerei etwas überdeckt wird.
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